Razer Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz - Test/Review
Mit der Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz richtet sich Razer einmal mehr an ambitionierte E-Sportler und kompetitive Spieler, die keinerlei Kompromisse bei Geschwindigkeit und Präzision eingehen möchten.
Von Christoph Miklos am 06.07.2026 - 02:24 Uhr

Fazit & Wertung

Christoph meint: Wer die zahlreichen Gaming-Features tatsächlich nutzt und bereit ist, den Premiumpreis zu bezahlen, erhält eines der derzeit leistungsfähigsten TKL-Keyboards am Markt!

Mit der Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz liefert Razer eine konsequent auf kompetitives Gaming ausgelegte Tastatur ab. Die Kombination aus hochwertigen Analog Optical Switches der zweiten Generation, frei konfigurierbaren Auslösepunkten, Rapid Trigger, 8.000-Hz-Abfragerate und der geringen Eingabelatenz sorgt für eine erstklassige Performance, von der insbesondere Shooter-Spieler und E-Sport-Enthusiasten profitieren. Auch die Verarbeitung bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau: Das verwindungssteife Gehäuse, die Doubleshot-PBT-Tastenkappen sowie die angenehm gedämpfte Akustik vermitteln einen hochwertigen Gesamteindruck.

Im Alltag überzeugt die Tastatur zudem mit einem präzisen Tippgefühl und einer gelungenen Software. Positiv hervorzuheben ist, dass sich wichtige Einstellungen wie Auslösepunkt oder Rapid Trigger auch direkt über die Tastatur vornehmen lassen, ohne zwingend auf Razer Synapse angewiesen zu sein. Die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten gehören derzeit zu den größten Stärken des Modells.

Ganz ohne Kritik kommt die Huntsman V3 Tenkeyless 8KHz jedoch nicht davon. Der Preis von rund 180 Euro bewegt sich im oberen Bereich des Marktes und dürfte für viele Nutzer eine hohe Einstiegshürde darstellen. Zudem fehlt eine Handballenauflage, die in dieser Preisklasse durchaus wünschenswert gewesen wäre. Auch die Vorteile der 8.000-Hz-Abfragerate sind in der Praxis fast ausschließlich für ambitionierte Wettkampfspieler spürbar, während Gelegenheitsspieler oder Vielschreiber davon nur wenig profitieren.

90%
Verarbeitung
95
Schalter
95
Ausstattung
89
Software
90
Preis
80
Richtig gut
  • exzellente Verarbeitungsqualität
  • angenehme, gedämpfte Akustik
  • hochwertige Doubleshot-PBT-Tastenkappen
  • präzise Analog Optical Switches Gen 2
  • frei einstellbare Auslösepunkte (0,1 bis 4,0 mm)
  • Rapid Trigger und Snap Tap
  • sehr geringe Latenz dank 8.000-Hz-Abfragerate
  • umfangreiche Ausstattung und Chroma-RGB-Beleuchtung
  • zahlreiche Einstellungen direkt an der Tastatur möglich
  • übersichtliche Synapse-Software
  • integrierter Speicher für Profile
Verbesserungswürdig
  • hoher Preis
  • keine Handballenauflage im Lieferumfang
  • derzeit nur mit US-Layout erhältlich
  • 8.000 Hz bieten im Alltag nur einen geringen Mehrwert für die meisten Nutzer
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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