Alpenföhn Matterhorn 2 Black - Test/Review
Mit dem Matterhorn 2 Black bringt Alpenföhn eine überarbeitete Neuauflage seiner bekannten CPU-Kühler-Serie auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 03.07.2026 - 02:20 Uhr

Fakten

Hersteller

Alpenföhn

Release

Mitte Juni 2026

Produkt

Kühler (Prozessor)

Preis

ab 24,90 Euro

Webseite

Media (8)

Modelle | Verarbeitung | Lüfter


Drei neue Matterhorns


Mit der Matterhorn-2-Serie bietet Alpenföhn gleich mehrere Luftkühler für unterschiedliche Ansprüche an. Die Modellreihe umfasst den Matterhorn 2 Black, den Matterhorn 2 AURORA Black sowie das leistungsstärkste Modell, den Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Alle Varianten richten sich an Nutzer, die auf eine hohe Kühlleistung und eine moderne Optik Wert legen, unterscheiden sich jedoch bei Ausstattung und Kühlkonzept.
Den Einstieg bildet das Matterhorn 2 Black. Dieses Modell setzt auf ein schlichtes, komplett schwarzes Design und verzichtet bewusst auf eine RGB-Beleuchtung. Damit richtet es sich vor allem an Anwender, die eine unauffällige Optik bevorzugen und gleichzeitig von einer leistungsstarken Luftkühlung profitieren möchten.
Mit dem Matterhorn 2 AURORA Black erweitert Alpenföhn die Serie um eine Variante mit integrierter ARGB-Beleuchtung. Diese sorgt für zusätzliche optische Akzente im Gehäuse und lässt sich mit kompatiblen Mainboards synchronisieren. Technisch orientiert sich das Modell am Basiskühler, spricht jedoch insbesondere Nutzer an, die Wert auf eine individuelle Beleuchtung ihres Systems legen.
An der Spitze der Baureihe steht das Matterhorn 2 AURORA MAX Black. Hier setzt Alpenföhn auf eine deutlich größere Dual-Tower-Konstruktion mit zwei 120-mm-ARGB-Lüftern und insgesamt sechs Heatpipes. Dank einer angegebenen Kühlleistung von bis zu 250 Watt TDP eignet sich dieses Modell auch für leistungsstarke Gaming- und Workstation-Prozessoren. Das AURORA MAX stellt damit die leistungsstärkste und umfangreichste Ausführung der aktuellen Matterhorn-2-Serie dar und soll maximale Kühlleistung mit einer modernen ARGB-Optik verbinden.

Verarbeitung


Unser Testmuster kommt, wie vom Hersteller gewohnt, in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der Prozessorkühler misst schmale 120 × 158 × 71 mm (BxHxT) und bringt mit Lüfter 550 Gramm auf die Waage. Bereits beim Auspacken hinterlässt der Alpenföhn Matterhorn 2 Black einen wertigen Gesamteindruck. Der Kühlturm ist sauber verarbeitet und vollständig in Schwarz gehalten, wodurch er sich optisch dezent in nahezu jedes System einfügt. Passend dazu gibt es auch eine schicke Kunststoffabdeckung. Scharfe Kanten oder sichtbare Lackfehler konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Die vier 6-mm-Heatpipes sind präzise in den Lamellenblock eingepasst und sorgen gemeinsam mit der Heatpipe-Direct-Touch-Bodenplatte für einen aufgeräumten Eindruck. Die Kontaktfläche ist sauber verarbeitet und ausreichend glatt, auch wenn sie konstruktionsbedingt nicht die Perfektion einer vernickelten Kupferbodenplatte erreicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die schlanke Single-Tower-Bauweise. Der Kühlkörper ragt nicht über die RAM-Bänke hinaus, sodass auch Speichermodule mit hohen Heatspreadern ohne Einschränkungen verwendet werden können. Eine Anpassung der Lüfterposition oder der Verzicht auf bestimmte DIMM-Slots ist selbst auf kompakten Mainboards nicht erforderlich. Dadurch eignet sich der Alpenföhn Matterhorn 2 Black auch für Systeme, bei denen maximale RAM-Kompatibilität gefragt ist.

Lüfter


Beim mitgelieferten Lüfter setzt Alpenföhn auf ein RGB-loses 120-mm-Modell mit hydrodynamischem Gleitlager (Hydraulic Bearing), das einen Drehzahlbereich von 500 bis 1.800 U/min abdeckt. Die Steuerung erfolgt komfortabel über einen 4-Pin-PWM-Anschluss, sodass die Lüfterdrehzahl automatisch an die CPU-Temperatur angepasst werden kann. Laut Hersteller erreicht der Lüfter einen maximalen Luftdurchsatz von 120,34 m³/h (70,82 CFM), einen statischen Druck von 2,43 mmH₂O sowie eine maximale Geräuschentwicklung von 32,5 dB(A). Die Verarbeitungsqualität des Lüfters fällt insgesamt überzeugend aus. Der schwarze Kunststoffrahmen ist sauber gefertigt, die Lüfterblätter weisen keine sichtbaren Grate auf und wirken ausreichend verwindungssteif. Zusätzlich verfügt der Lüfter über gummierte Entkoppler an den Ecken, welche Vibrationen zwischen Lüfter und Kühlkörper reduzieren. Die Befestigung erfolgt klassisch über stabile Drahtklammern, die den Lüfter sicher am Kühlkörper halten und einen unkomplizierten Austausch ermöglichen.

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