ASUS ROG Raikiri II - Test/Review
Mit dem „Raikiri II“ bringt ASUS ROG einen neuen High-End-Controller für PC und Xbox Konsolen auf den Markt.
Von Christoph Miklos am 12.02.2026 - 12:04 Uhr

Fakten

Hersteller

ASUS

Release

12.02 2026

Produkt

Gamepad

Preis

ab 209 Euro

Webseite

Media (19)

Verarbeitung & Technik


Verarbeitung


Unser Testmuster kommt, wie vom Hersteller gewohnt, in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Den ASUS ROG Raikiri II gibt es ausschließlich mit schwarzer Beschichtung. Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen:
1 × ROG Raikiri II Xbox Wireless-Gamepad 1 × USB-Type-C-auf-USB-Type-A-Kabel 1 × USB-Wireless-Dongle 1 × Garantiebuch 1 × Schnellstartanleitung 1 × ROG-Aufkleber 2 × High-Profile-Thumbsticks 1 × Ladestation (Stand Charger) 1 × Halterungs-Set für die Ladestation 1 × Transport- bzw. Aufbewahrungstasche

Das Eingabegerät misst 155 × 105 × 65 mm (BxTxH), bringt 345 Gramm auf die Waage und richtet sich demnach eher an Personen mit größeren Händen. Der Controller wurde komplett aus wertigem ABS-Kunststoff gefertigt und setzt auf das bekannte Xbox-Controller-Layout. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Verarbeitungsmängel konnten wir keine feststellen. Unser Testmuster verfügt über vier Extratasten auf der Rückseite, die auf präzise sowie „knackige“ Mikroschalter setzen. Diese wurden für einen schnellen Zugriff positioniert. Ebenfalls auf der Rückseite des Controllers sitzen zwei Toggles, mit denen man den Anschlagsweg der Schulter-Trigger auf ein Minimum verkürzen kann, sodass sie eher wie eine Maus klicken. Zusätzlich sind noch zwei Schiebeschalter für den Wechsel zwischen Plattform (PC oder Xbox) und Verbindungsart (2.4-GHz-Funk, Bluetooth und Kabelmodus) vorhanden. Damit der Controller perfekt mit den hauseigenen ROG Xbox Ally Handhelds harmoniert, gibt es auch Tasten für Command Center und Library. Für optische Akzente sorgt die anpassbare RGB-Beleuchtung. Das OLED-Display des Raikiri Pro entfällt zu Gunsten besserer Technik. Erfreulich: Obwohl das Gamepad für ambitionierte Spieler ausgelegt ist, gibt es zwei anpassbare Vibrationsmotoren. Eine Seltenheit bei Profi-Controller.

Technik


Statt der bisher verwendeten Drift-freien Hall Effect Technologie geht ASUS mit TMR-Analog-Sticks (Tunneling Magnetoresistance) noch einen Schritt weiter. Beide Technologien setzen auf eine absolut berührungslose Abfrage und sind dadurch enorm langlebig. Jedoch: TMR-Sticks sind sogar noch genauer und langlebiger als ihre Hall-Effect-Gegenstücke. Die maximale Pollingrate per PC liegt bei 1.000 Hertz. Xbox-Zocker bekommen 250 Hertz geboten. Zum Vergleich: Der offizielle Xbox-Controller verbindet sich am PC kabellos mit nur 125 Hertz.
Beim D-Pad (ABXY-Tasten) kommen langlebige Mikroschalter zum Einsatz. Die Tasten klicken sich sehr angenehm und präzise - kein Vergleich zu den Standard-Gamepads von Microsoft und Sony. Verbunden wird der Controller entweder via Kabel oder drahtlos per 2.4-GHz-Technologie (latenzfrei) bzw. Bluetooth 5.0 (leichte Latenz). Die maximale Laufzeit liegt bei knapp 50 Stunden über den 2.4-GHz-Dongle bei deaktivierter Beleuchtung, stummen Lautsprechern und abgeschaltetem Force Feedback. Geladen wird per Kabel oder auf dem mitgelieferten Ständer. Praktisch: Man kann das Gamepad sogar innerhalb des Hardcases aufladen.

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