Grafikkarten-Schock: Preise sollen weiter steigen
Die Lage am Grafikkartenmarkt könnte sich in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter verschärfen.
Von Christoph Miklos am 17.08.2026 - 04:09 Uhr - Quelle: computerbase.de

Fakten

Hersteller

NVIDIA

Release

1999

Produkt

Grafikkarte

Webseite

Die Lage am Grafikkartenmarkt könnte sich in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter verschärfen. PC Partner, der Mutterkonzern hinter Zotac, Inno3D und Manli, warnt vor steigenden Preisen und einer nochmals schlechteren Verfügbarkeit.
Als Hauptproblem nennt das Unternehmen die weiter steigenden Kosten für Grafikspeicher. Diese sollen die Produktionskosten für Grafikkarten deutlich erhöhen. Besonders kritisch sieht PC Partner das Einsteigersegment, wo mit stärkeren Lieferengpässen und höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen gerechnet wird. Welche konkreten GeForce-Modelle betroffen sein werden, bleibt allerdings offen.
Die Auswirkungen sind bereits sichtbar: Im ersten Halbjahr 2026 verkaufte PC Partner über seine eigenen Marken 18,4 Prozent weniger Grafikkarten als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um 10,7 Prozent. Das gesamte GPU-Geschäft legte dennoch um 3,1 Prozent zu, vor allem durch lukrative Auftragsfertigungen von High-End-Modellen.
Damit werden frühere Warnungen vor weiteren Preissteigerungen bei aktuellen Grafikkarten konkreter. Bereits zuletzt gab es Hinweise auf höhere Händlerpreise für GeForce-RTX-5000-Grafikkarten. Sollte sich die Prognose von PC Partner bestätigen, könnten PC-Spieler in den kommenden Monaten nicht nur mit höheren Preisen, sondern auch mit deutlich schlechterer Verfügbarkeit rechnen.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.

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